Ausstellungen und Bild-Vorträge

Ausstellung

Neues Leben in alten Häfen

– Wie begehrte Quartiere für Wohnen, Kultur und Arbeit entstehen –

Häfen im Wandel, Düsseldorf, Medienhafen, April 2018

Ausstellung vom 24. 7. – 28. 9. 2021
(im August vom 14. 8. – 30. 8. 2021 geschlossen)
 
Am Beispiel des Düsseldorfer Medienhafens, der Hafencity Hamburg und dem historischen Hafen in Danzig zeigt Sigrun Lenk, wie sich die einstigen Verlade- und Lagerzentren wandelten.
 
Waren Häfen einst Schmuddelgebiete, wo sich kaum jemand freiwillig gerne aufhalten mochte, so wird das Wohnen und Arbeiten am Wasser längst geschätzt.
 
Diese Veränderungen versucht Sigrun Lenk fotografisch festzuhalten. Projekte werden von der Künstlerin oft über Jahre verfolgt.
 
Haus der Eigenarbeit – HEI
Wörthstraße 42 (Rgb.)
81667 München
Tel.: 089/4480623
 
Öffnungszeiten
Di – Fr 15.00 – 21.00 Uhr
Sa       12.00 – 18.00 Uhr
An Sonn- und Feiertagen geschlossen.
 

 

Ausstellungsbeteiligung 

Quartier – Parcours im Gaswerk Augsburg

präsentiert im Rahmen des art3kultursalons vom 25. 6. bis 29. 11. 2020
Die Kunstwerke waren im Freien ausgestellt.
 

Projekt 1 „Auf der Bank“

von Sigrun Lenk

An diesem Projekt arbeitet Sigrun Lenk seit 2007. Die Künstlerin sitzt auf den unterschiedlichsten originellen Bänken in Deutschland und anderen Ländern. Der Ausstellungsort wurde bewusst gewählt, da sich dort Künstler*innen und Musik-Bands aus den umliegenden Ateliers und Proberäumen zum Austausch treffen. Die 13 Fotoarbeiten sind auf PVC-Folien in den Größen 100 x 67 cm gedruckt und rund um den Weiherzaun auf dem Gaswerkgelände aufgehängt.
 

Projekt 2 „Was bleibt – was geht“

von Sigrun Lenk

Fotos von alten Bauwerken werden einander gegenüber gestellt. Ein Bildpaar zeigt den Scheibengasbehälter (bleibt) und den Abriss der Kantine auf dem Reese-Areal in Augsburg (geht). 

Scheibengasbehälter Augsburg Reese-Areal Kantine, Augsburg

 
Die Fotoarbeiten sind auf PVC-Folien in den Größen 100 x 67 cm gedruckt und an Bauzäunen in der Nähe des Gaswerkweihers aufgehängt.
 
Ausstellungsort: Augsburg, auf dem Gaswerkgelände, August-Wessels-Str. 30, vor den Östlichen Werkstätten am Gaswerkweiher.
 

KUNST AUFGESPÜRT

Die Sicht der Fotografin Sigrun Lenk auf Gaswerk, Textilviertel und Reese Areal

Gaswerk Anbau Ofenhaus Nordwand

Was ist Kunst? Wo findet Kunst statt? Oft folgen wir herkömmlichen Sichtweisen, dabei kann ein anderer Blickwinkel neue Dimensionen erschließen.
Die Fotokünstlerin Lenk betrachtet Baustellen nicht nur von deren dokumentarischer Seite, sondern sucht in der Sanierung und Umgestaltung nach besonderen Lichtblicken und künstlerischen Momenten. Manche davon entstehen und vergehen wieder. Sie sind nur für einen kurzen Augenblick oder wenige Tage sichtbar. Andere begleiten die Renovierung bis zur Fertigstellung des Gebäudes. Diese Ausstellung fand im Februar 2020 im Kulturhaus abraxas in Augsburg statt.


Positionen der aktuellen Architekturfotografie

Eine Ausstellung des Architekturmuseums Schwaben in den Highlight Towers München

Norwegen Oslo Oper
Sigrun Lenk war an der Ausstellung in Augsburg, die dann nach München weiter zog, mit insgesamt 13 Architekturfotografen und Studierenden der Hochschule Augsburg beteiligt. Hierbei wurden die unterschiedlichen Positionen in der Architekturfotografie an Beispielen aus dem In- und Ausland aufgezeigt. Sigrun Lenk stellte Gebäude aus Norwegen und China vor. Die Ausstellung lief insgesamt von Mitte Dezember 2014 bis Ende Juni 2015.


Proviantbachquartier

Seit mehr als 10 Jahren begleitet Sigrun Lenk die Veränderungen im Augsburger Textilviertel mit der Kamera. Das Proviantbachquartier – ein Teil des Textilviertels – wurde in dieser Zeit saniert. Die Aufnahmen rund um den Glaspalast, das Fabrikschloss und das ehemalige Arbeiterquartier lassen die einstige Nutzung erspüren.

Augsburg, Proviantbachquartier, Sanierung 2008 bis 2012

Die Fotografien haben nicht nur dokumentarischen Wert. Sigrun Lenk hat in jedem Stadium versucht Zeugnisse aus Vergangenheit und Gegenwart abzubilden.

Die Künstlerin: „Ich kenne die Häuser seit meiner Kindheit. Dort haben Gastarbeiter unter einfachsten Verhältnissen gewohnt – ohne Bäder, die Toiletten auf der Etage. Dann ist ein Teil der Häuser leer gestanden, und ich habe mich um eine Fotoerlaubnis für innen bemüht. Als 2009 die Sanierung begann, habe ich sie bekommen. Meine fotografische Spurensuche konnte Wirklichkeit werden.“


Freising – Herausgeputzt

Ausstellung Herausgeputzt
Freisinger Sanierungsprojekte – ein Blick hinter die Kulissen
Kunst ist überall gegenwärtig, auch unter dem Putz alter Gemäuer – das belegt Architekturfotografin Sigrun Lenk mit den Aufnahmen ihrer Ausstellung – Herausgeputzt! – eindrucksvoll. Über Jahre hinweg hat die Fotografin die Sanierung der Schlüterhallen und des Marcushauses in Freising begleitet und mit der Kamera festgehalten. „Die Motive habe ich so vorgefunden, keines der Fotos ist manipuliert“, erklärt die Fotografin. „Ich erspüre die Räume, nehme außergewöhnliche Motive wahr und setze meinen Rahmen darum herum. Das ist alles.“ Lenk will den Betrachter aufmerksam machen auf all das Schöne und Besondere um uns herum, das sich dem flüchtigen Blick entzieht. Diese Ausstellung fand im Oktober 2010 statt.